Licht

Aquarien Beleuchtung: high tech meets nature

Tag und Nacht

Licht ist Energie und diese Energie wird von und in der Natur auf vielfältige Art und Weise genutzt. In der Natur fällt zunächst erstmal auf, nicht immer ist es hell und schon garnicht immer gleich hell. Durch die Kugelforn der Erde liegt etwa die Hälfte des Erdballs in seinem eigenen Schatten. Durch die Erdrotation ist das erfreulicherweise nur etwa die Hälfte des Tages so. Das Sonnenlicht als solches ist mehr oder weniger immer gleich! Aber durch die unterschiedlichen Auftreffwinkel auf die Atmosphäre und die Erdoberfläche kommt nur ein Teil davon an. Auch die Atmosphäre selbst sorgt für verschiedene Veränderungen des Lichts. Im Laufe des Tages und auch des Jahres verändert sich das Licht in jedem Biotop (ausser in Höhlen 😉 ). Diese Änderungen umfassen die Intensität, Richtung und Spektralzusammensetzung.

Beleuchtung versus Sonnenlicht

Die Beleuchtung gestalten wir mit unseren Panta Sun Leuchten. Es gibt sie in zwei technisch unterschiedlichen Ausführungen. Der Unterschied besteht in der Ausrichtung der Leuchtmittel, die einen werden mit linearen Anordnungen der LEDs betrieben und die anderen mit flächig angeordneten LEDs. Beiden gemeinsam ist die Mischung des Lichts aus verschiedenfarbigen Einzel-LEDs. Durch die Mischung der einzelnen Lichtfarben ist es möglich eine sehr natürliche Lichtszene zu gestalten. Weiterhin unterscheiden wir eine Süsswasservariante und eine Meerwasservariante. Das liegt in der Tiefenausdehnung der Biotope. Meerwasserbiotope verfügen über eine deutlich höhere Transparenz des Wassers, so dass die Beleuchtung auch in der Lage sein muss größere Wassertiefen zu simulieren. Dadurch wirkt sich die Filterwirkung des Wassers besonders auf die spektrale Zusammensetzung des Lichts aus.

Variabilität des Lichts

Der Tagesverlauf mit Dämmerung, Sonnenaufgang, Tageslicht, Sonnenuntergang und wieder Dämmerung ist in allen seinen Nuancen darstellbar. Nicht nur die entsprechende Helligkeit sondern auch die richtige Lichtfarbe wird dargestellt. Dies gilt selbstverständlich auch für Szenen wie Mondphasen, Wolkenzug, Gewitter und selbst eine Mitternachtssonne ist im Aquarium darstellbar. Die Tagesabläufe (24h), die Mondphasen (28 Tage) und die Jahreszeiten (365 Tage) stellen dabei die grundlegenden Rhythmen dar.

Die „Biologie“ des Lichts

Es hat sich gezeigt, dass die perfekte Lichtdarstellung zu deutlichen Verhaltensänderungen bei Aquarientieren führt. So sind Schreckreaktionen auf das plötzliche Licht an- und ausschalten kein Thema mehr. Auch zeigt sich, dass die Aggressivität von einzelnen Individuen deutlich reduziert wird, da die Stabilität von Reviergrenzen deutlich höher ist. Ebenso ist jetzt eine Synchronisation von lichtabhängigen Vorgängen, wie das Ablaichen von Steinkorallen möglich. Der Ablaichrhythmus von vielen Fischen orientiert sich häufig auch an den Mondphasen, weil die brutpflegenden Eltern auch nachts auf (Mond-) Licht angewiesen sind. Der visuelle Effekt, den ein derart beleuchtetes Aquarium dem Betrachter bietet ist in keiner Weise mit dem traditioneller Aquarienbeleuchtungen vergleichbar. Das Bild des künstlichen Biotops verändert sich über den
gesamten Tagesverlauf und bietet immer neue Einblicke in die Ästhetik eines Aquariums und die Verhaltensweisen seiner Bewohner.

Software und Elektronik „schaffen“ Natur

Mit den Biotopprogrammen von Panta Rhei verhält sich das Licht in Ihrem Aquarium genau wie das Biotop vor Ort, welches sie nachbilden wollen. Egal ob es sich dabei um einen Billabong in Australien, ein Atoll in der Südsee, den Rio Xingu in Brasilien oder ein Lachsfluss auf Vancouver Island handelt. Wir liefern ihnen die kompletten Tages-, Mond- und Jahresphasen der entsprechenden Region oder sie nutzen die Optionen des Live-Wetter-Modus, mit Hilfe dessen sie die realen Wetterdaten eines Biotops auf ihr Aquarium übertragen können.

Hans-Werner NeumannLicht